Untersuchung auf Legionellen

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Beschreibung

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  • Qualitativer und quantitativer Nachweis von Legionellen in Wasser
  • Typisierung der Spezies
    Legionellen können schwere Lungenerkrankungen verursachen, die Legionellose oder Legionärskrankheit. Die wärmeliebenden Keime vermehren sich insbesondere im Warmwasser von Trinkwasserinstallationen und können z.B. beim Duschen eingeatmet werden.
    Von den Gesundheitsbehörden werden hinsichtlich der Einhaltung der Betreiberpflichten bei den Legionellen auch die Trinkwasserinstallationen ( Warmwasser ) in gewerblich genutzten Gebäuden, also auch in Mietshäusern, überwacht. Die Trinkwasserverordnung führte für Legionellen einen „technischen Maßnahmewert“ als Grenzwert ein. Er liegt bei 100 koloniebildenden Einheiten in 100 Milliliter Wasser. Wird dieser Wert überschritten, ist dies gegenüber der Gesundheitsbehörde meldepflichtig und im Rahmen der Betreiberpflichten zu beheben. Legionellen haben im Warmwasser zwischen 25°C und 45°C optimale Vermehrungsbedingungen. Insbesondere Wassersysteme großer Gebäude, vor allem in alten, blind endenden oder nur zeitweise genutzten Warmwasserleitungen und –behältern, kann es bei entsprechenden Wassertemperaturen, Stagnation ( Wasserstau ) und Ablagerungen im Rohrnetz zu einer bedenklichen Legionellenvermehrung kommen. Ein Infektionsrisiko kann bestehen, wenn kleinste Tröpfchen ( Aerosole ) aufgenommen werden, z.B. beim Duschen.
    Unsere Laboratorien führen im Rahmen der Trinkwasserverordnung sowohl die Probenahmen als auch die eigentlichen Untersuchungen auf Legionellen durch.

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